DSGVO: Sind CISOs im Hinblick auf Geldbußen bei Verstößen gegen die Datenschutzbestimmungen und Sicherheitsmeldungen vorbereitet?

Die neue DSGVO bringt eine Reihe von enormen Veränderungen mit sich, die sich direkt auf den Chief Information Security Officer (CISO) und sein Informationssicherheitsteam auswirken. Die Einführung von obligatorischen Sicherheitsmeldungen und Geldbußen bei Verstößen gegen die Datenschutzbestimmungen stellen möglicherweise die zwei größten Änderungen wie in den DSGVO dargestellt dar.

Unternehmen in der EU waren bisher nicht verpflichtet, Sicherheitsvorfälle zu melden, im Rahmen der DSGVO müssen diese jedoch innerhalb von 72 Stunden an die örtliche Datenschutzbehörde (DPA) gemeldet werden. Dies ist keine einfache Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die meisten Datenschutzverletzungen angeblich monatelang in Unternehmensnetzwerken unentdeckt bleiben.

Darüber hinaus ist die Gefahr, dass diese Unternehmen mit erheblichen Datenschutzverstößen konfrontiert sind, sehr realistisch. Mit der DSGVO können Datenschutzbehörden Geldbußen von bis zu 4 % des weltweiten Jahresumsatzes für eine Konzerngruppe (oder insgesamt 20 Mio. EUR) verhängen – das sind Größenordnungen, die einige Unternehmen aus dem Markt drängen könnten.

Bei diesem Micro Focus-Rundtischgespräch diskutieren führende Experten, wie sich CISOs auf diese zentralen Veränderungen vorbereiten können – vom Bedarf an Sicherheitsüberwachungstools bis hin zur Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden bei einem möglichen Sicherheitsvorfall.

(Video in Englisch)

Datenhoheit Datenschutzbeauftragter Datenschutzverstoß Recht Verschlüsselung

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